Ehrgeiziger Unternehmer ist verunsichert, weil Firmenrechner noch nicht von Chinesen gehackt wurde

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Von chinesischen Hackern ignoriert: Unternehmer fühlt sich missachtet.

knn/BIELEFELD, 26.02. – Ein deutscher Unternehmer ist verunsichert, weil sein Firmenrechner noch nicht von chinesischen Industriespionen gehackt wurde. Das wurde am Montag aus dem Umfeld des Fabrikanten bekannt.

Ob Thyssen-Krupp, IBM, Bayer oder EADS – immer mehr deutsche Großunternehmen werden derzeit Opfer von Hackern. Experten vermuten, dass chinesische Stellen hinter den Angriffen stecken. Die ASM-Maschinenbau GmbH aus Bielefeld war allerdings bislang noch nicht betroffen, wie Inhaber Albert Schlotz am Montag erklärte, “Darüber bin ich natürlich froh”, so der 59-Jährige. “Andererseits sind wir doch mit 700 Millionen Euro Jahresumsatz und 859 Mitarbeitern auch kein unbedeutendes Kleinunternehmen mehr.” Das müsse sich “bei einem Werbeetat von 50 Millionen allein für den asiatischen Markt doch auch dort langsam mal herumgesprochen haben.”

Angaben eines Vertrauten zufolge will Schlotz den säumigen Hackern nun offenbar diskret auf die Sprünge helfen: Am Wochenende habe er vom zentralen Firmenrechner aus Dutzende Male eine Webseite des chinesischen Militärs angesurft.

 

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Bild: by  User Gflores on en.wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons

Kurz-URL: http://www.kojote-magazin.de/?p=7844

Von am 26 Feb 2013. Abgelegt unter Wirtschaft. Folgen Sie diesem Artikel mit RSS 2.0. Kommentare sind vorübergehend geschlossen, Pingbacks sind möglich.

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