Open-Air-Konferenz zur Klimaerwärmung in Berlin wegen Bodenfrost abgebrochen

Bodenfrost verhinderte eine Berliner Klimakonferenz

kojote/BERLIN, 15.07. – In Berlin musste am Wochenende ein Freiluft-Seminar zur Erderwärmung wegen nasskalten Wetters zunächst in ein beheiztes Zelt verlegt und am Ende ganz abgebrochen werden.

Über 1000 Menschen kamen zum Sommer-Seminar “Urban Heat – Auswirkungen der globalen Erwärmung auf deutsche Metropolen“, welches das Institut für Klimaprognosen in seinem Hofgarten veranstaltete. “Bereits nach dem  Auftaktvortrag über Gesundheitsgefahren durch Hitzewellen klagten Hunderte Besucher über Unterkühlung”, sagt Institutsleiter Professor Jochen Hartbein, “und der Dozent kam mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus”.

Daher sei die Veranstaltung kurzerhand in einem beheizten Zelt fortgesetzt worden – jedoch nicht lange: “Mitten im Symposium zur Bedeutung von Dürreperioden für die Landwirtschaft in Brandenburg setzte der Dauerregen den Stromverteiler unter Wasser”, so Professor Hartbein, “weshalb die komplette Lautsprecheranlage ausfiel.” Kurz darauf habe man das Seminar dann endgültig abbrechen müssen –  nachdem eine Orkanbö zwei große Infotafeln über die Folgen trockener Hitzesommer in eine benachbarte Feuchtwiese geweht hatte.

 

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Bild: StephenWright (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0] , via Wikimedia Commons;
Text: N. Weinstein © www.kojote-magazin.de

 

Kurz-URL: http://www.kojote-magazin.de/?p=6423

Von am 15 Jul 2012. Abgelegt unter Aufmacher, Nachrichten. Folgen Sie diesem Artikel mit RSS 2.0. Kommentare sind vorübergehend geschlossen, Pingbacks sind möglich.

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