Verzicht: Jugendlicher will in der Fastenzeit nicht “Hurensohn” sagen

Will in der Fastenzeit an seinem Ausdruck feilen: “Bomba”

kojote/BERLIN, 15.02.13 – Der Trend zum Fasten erreicht immer breitere Gesellschaftsgruppen: Ein 17-jähriger Nachwuchsrapper aus Berlin will sieben Wochen lang nicht das Wort „Hurensohn“ verwenden.

Neben Nikotin, Süßigkeiten und E10-Benzin steht zunehmend auch Nicht-Materielles auf der Liste verzichtbarer Dinge. So erklärte jetzt der 17-jährige Bomba* aus Berlin, dass er bis Ostern das Wort “Hurensohn” nicht mehr aussprechen werde. „Ich will in den nächsten sieben Wochen bewusst auf diesen Ausdruck verzichten, um Körper und Seele etwas Gutes zu tun“, sagte der Jugendliche einem TV-Reporter. Die Fastenzeit sei für ihn ein guter Anlass, um über seinen Lebensstil nachzudenken und eine andere Ausdrucksweise zu finden. “Die ersten drei Tage ohne Hurensohn habe ich schon mal locker überstanden“, freute sich Bomba. Bomba widersprach dem Einwand des Reporters, dass es in den restlichen 40 Tagen vielleicht nicht immer so leicht sein werde: „Ich bin doch kein Opfer, du Nuttenkind!“

*) Vollständiger Name der Polizei bekannt.

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Bild: © S. Hofschlaeger / pixelio Text: © www.kojote-magazin.de

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Von am 11 Mrz 2011. Abgelegt unter Nachrichten. Folgen Sie diesem Artikel mit RSS 2.0. Kommentare sind vorübergehend geschlossen, Pingbacks sind möglich.

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