Sterbende Eintagsfliege bereut keine Minute ihres Lebens

Bereute nichts: Eintagsfliege Karsten (Archivbild)

kojote/BERLIN, 15.04.11 – Eine sterbende Eintagsfliege hat am Dienstag im Alter von 16 Stunden Bilanz gezogen. Demnach bereute sie keine Minute Ihres Lebens und „würde alles wieder genau so tun.“

Die Eintagsfliege Karsten wurde am Dienstag um 6 Uhr in Berlin geboren und starb gegen 22.30 Uhr.  Auf dem Sterbebett vertraute das greise Fliegenmännchen einem befreundeten Marienkäfer seine Lebensbilanz an: „Ich habe einen tollen Sonnenaufgang gesehen, krümelweise Schokolade genascht, kein Tröpfchen Dornfelder ausgelassen – und am Ende sogar noch Sex genossen.” Sein Leben lasse sch in drei Worte fassen: „Made my day!“ Daher mochte sich Karsten auch nicht beklagen, dass ihm ein einziger Wunsch unerfüllt blieb. „Ich hätte mich schon gern mal mit jemandem über den Sinn des Lebens unterhalten.“ Tragisch: Bis zu ihrem Tod erfuhr die Eintagsfliege nicht mehr, dass sie ihr ganzes Leben in der Küche eines bekannten Philosophen verbracht hatte.


Bild: © Meinhard Siegmundt / pixelio

Kurz-URL: http://www.kojote-magazin.de/?p=3196

Von am 15 Apr 2011. Abgelegt unter Aufmacher, Letzte Seite, Nachrichten. Folgen Sie diesem Artikel mit RSS 2.0. Sie können einen Kommentar oder Trackback hinterlassen

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