Ameise im Berliner Zoo einsam verstorben

Blieb stets im Schatten großer Vorbilder: Ameise Klaudia

kojote/BERLIN – Die Ameise Klaudia ist am Mittwoch im Berliner Zoo tot aufgefunden worden.

Ihr größter Wunsch sei es gewesen, einmal mit Eisbär Knut vor einer TV-Kamera zu stehen, hatte Ameise Klaudia kürzlich noch einem befreundeten Marienkäfer anvertraut. Knut und Klaudia wuchsen fast Tür an Tür im Berliner Zoo auf, gingen zum selben Tierarzt und tranken manchmal sogar aus derselben Wasserlache. Zu einem gemeinsamen Fernsehauftritt ist es jedoch nie gekommen, zu wenig konnte sich das zierliche Ameisenmädchen  gegen den massigen Medienstar in Szene setzen. Dabei konnte Klaudia „Männchen“ machen, aus dem Stand eine Rolle rückwärts und sogar lustig mit dem Hinterteil wackeln. Doch alle Bemühungen um Aufmerksamkeit halfen nichts – Klaudia schaffte es nie, aus dem Schatten ihres Idols zu treten. Beim Versuch, neben Knut durch das Wasserbecken im Eisbärengehege zu schwimmen, wäre sie letzten Sommer fast ertrunken – unbemerkt von Hunderten Knut-Fans. Auch nach Knuts Tod blieben Klaudia Ruhm und Glamour verwehrt: Tierpfleger fanden die Ameise am Mittwoch tot unter einem Stein – und kärcherten sie weg.


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Bild:© Jörg Siebauer / pixelio; Text: www.kojote-magazin.de

Kurz-URL: http://www.kojote-magazin.de/?p=2884

Von am 31 Mrz 2011. Abgelegt unter Aufmacher, Nachrichten. Folgen Sie diesem Artikel mit RSS 2.0. Sie können einen Kommentar oder Trackback hinterlassen

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