Die Kojote Straßenumfrage: Angst vor Terror?
Derzeit werden ständig neue Terrorwarnungen ausgegeben; Regionen ohne konkrete, akute Anschlagsgefährdung gelten als provinziell und verlieren drastisch an Wohnwert. In Berlin war am Wochenende das Reichstagsgebäude im Fokus, nachdem man von Angriffsplänen islamistischer Terroristen erfahren hatte. Wir haben Besucher des Reichstags gefragt, wie sie mit der Bedrohung umgehen:
Wir fühlen mit den Berlinern: Auch da, wo wir herkommen, wollen fiese Terroristen ein historisches Gebäude kaltblütig zerstören. (Klaudia S., 46, und Albert Sch., 65, Studienräte aus Stuttgart)
Ich habe von den Anschlagsplänen gehört. Wenn man mir die Adresse der Terroristen gibt, würde ich das gerne abwenden. (Charlotte R.,32, Autorin)
Die permanente Angst vor einem übermächtigen Feind kenne ich nur zu gut: Ich war ein Jahr lang Pressesprecher des Innenministers. Aber mich schreckt die Terrorwarnung nicht. Die Gefahr, dass ich morgen vor mein Haus trete und mein ehemaliger Chef mich anfährt, ist viel größer. (Michael O., 45, Ex-Pressesprecher)
Ich interessiere mich nicht für Politik und so. Aber vielleicht können Sie mir sagen, wo hier der Lieferanteneingang ist? (Ronny Schmitzke, 21, UPS-Paketbote)
Ich geb dir Bedrohung, du Opfer. Gib mal Handy! („Bomba“,15, Straßenkünstler)
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Vorschaubild: © Peter-Kirchhoff/pixelio
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